Geständnisse in Mamak

Synopsis/Inhalt


Porzess

Geständnisse in Mamak
Massenprozesse in der Türkei

Film von Erich Schmid

Schweiz 1989, 44 Minuten

Schnitt: Helena Vagnières, René A. Zumbühl
Kamera Annette Hoppe, Erich Schmid
Fotos: Gertrud Schrader, Erich Schmid, Tayad und Amnesty International
Sprecherin und Sprecher: David Trachsler, Fay Kaufmann
© 1989 Produktion Erich Schmid / Videoladen Zürich


Internationale Delegationen von Juristinnen, Europaparlamentarierinnen und Journalistinnen besuchten im August 1988 die Türkei, um Massenprozesse vor Sonder- und Militärgerichten zu beobachten. Sie wurden Zeugen von erpressten Geständnissen, Folter und anderen groben Menschenrechtsverletzungen.

Erich Schmid hat die Delegation mit der Videokamera begleitet und macht mit seinem Film die Zuschauer zu Augenzeugen der türkischen Repression, die verantwortlich ist für einen grossen Teil der in die Schweiz eingereisten türkischen Flüchtlinge.

Auf dem Armeestützpunkt Mamak in Ankara sind 723 Menschen angeklagt. Für 74 von ihnen fordert der Staatsanwalt die Todesstrafe. Der "Mamak-Prozess" ist nur einer von zahllosen politischen Prozessen in der Türkei. Seit dem Militärputsch von 1980 sind über 650 000 Menschen verhaftet, davon 201 000 angeklagt worden. Als Beweis dienen den Richtern in der Regel Aussagen und Geständnisse, die während Polizeiverhören in der Untersuchungshaft unter Folter gemacht wurden.

Zum Hintergrund: PDF »Der zentrale Prozeß gegen Devrimci in Ankara« herunterladen

 

 




 

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