Bücher von Erich Schmid
 

In Spanien gekämpft, in Russland gescheitert
Hermann 'Männy' Alt (1910-2000)
– Orell Füssli Verlag, 2011
Abschied von Surava Wolfbach Verlag, 1996
Verhör und Tod in Winterthur Limmat Verlag, 1986, 3., überarbeitete Auflage 2002

Gut zu wissen vor den in Kürze drohenden neuen Anklagen der Bundesanwaltschaft

Die letzte grosse Polizeiaktion gegen Tamilen 1996 war eine Farce

Im letzten grossen Strafprozess gegen Sympathisanten der Tamil Tigers (LTTE) in der Schweiz basierten die Anklagepunkte auf Anschuldigungen politischer Gegner und des srilankischen Geheimdienstes. Der Hauptbeschuldigte Muralitharan sass sieben Monate unschuldig im Gefängnis und erhielt bei seiner Entlassung 100'000 Franken Entschädigung. Er wanderte aus und lebt heute in Kanada.

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Weitere Publikationen (Auswahl)

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2012 Tages-Anzeiger als Lokomotive für die SVP (InfoSperber 2. Juli 2012) (Originalmanuskript als PDF)
2012 Verlorener Prozess gegen die Pressefreiheit (InfoSperber 11.6.2012Als PDF lesen...
2012 Ostern: Kabelnager in der Tagesschau (Infosperber)
2012 Asyldebatte: Zynismus in der Tagesschau (Infosperber)
2012 Sind sie noch zu retten?
Reminiszenzen zu Marcel Ospel, Karl Schweizer, den Blocherclan, Jean-Christoph Ammann, Ernst Mühlemann, Harald Szeemann, Max Bill, Richard Paul Lohse, Fritz Glarner und die Basler Zeitung. Lesen... | Infosperber...
2011 Tamilen-Hatz hat System
Arbeitet ein srilankischer Kriegsverbrecher mit Schweizer Justizbehörden zusammen? Das ECCHR Berlin fordert Ermittlungen gegen Generalmajor Jagath Dias. Lesen... | Infosperber...
2011 Der lange Weg der Schweiz: von den Heroin-Tamilen zu den Alkohol-Tamilen, Erpressern, Mördern und (Drogen‑)Geldwäschern. – Infosperber, Juni 2010 Lesen...
2011 «Schweizer Film-Highlight aus der Romandie» (Über ‹La petite chambre›) Lesen
2010 »Pavillon-Skulptur an der Bahnhofstrasse in Zürich als demokratischer Ausdruck« Lesen
2009 »Paradigmawechsel in der Bill-Rezeption«
Text zum zehnjährigen Bestehen des von Max Bill entworfenen Kunstraums "zumikon" in Nürnberg. Lesen
2008 »Max Bill und seine Links zum Tessin«
Katalogtext zur Max Bill-Ausstellung in der Casa Rusca, Locarno 2008. Lesen
2008 »Der politische Bill«
Katalogtext zur Bill-Ausstellung im Museum MARTA Herford, 2008  Lesen
ab 2002 »Rütli, Mord« (Arbeitstitel), Kriminalgeschichte, in Bearbeitung
2002 Dritte, überarbeitete Auflage des Buches »Verhör und Tod in Winterthur«, Limmat Verlag
(im selben Jahr erschien der gleichnamige Film von Richard Dindo nach dem Buch von Erich Schmid)
1995 »Wir rochen den braunen Tang«, Essay in der Literaturzeitschrift entwürfe/zündschrift
1990 »Kumar«, Kurzgeschichte in der Anthologie »Zur Feier Tages« Arbeiterliteraturpreis, Cosmos Verlag
1986-1990 Reportagen über Sri Lanka und die Türkei
1976-1986 Reporter beim Tages-Anzeiger

 

Als ich mich mit zwölf Jahren zum ersten mal in ein Kino gemogelt hatte, wo ein Film ab 18 lief, machte ich eine Erfahrung fürs Leben: die grosse Leinwand kann über ungeheuerliche Kräfte verfügen! Dummerweise war es damals "Frankensteins Sohn", der mich bange anderthalb Jahre lang jeden Abend vor dem Schlafengehen mit der Taschenlampe unters Bett leuchten liess, weil es der Logik des Films entsprach, dass das in Doktor Frankensteins Labor gezüchtete Ungeheuer stets und überall hätte aus dem Nichts auftauchen (und mich abmurksen) können. Vor allem nachts. Und doch schaue ich mit Wehmut zurück auf jene gute alte Zeit, als die Gruselfilme lediglich die blossen irrationalen Ängste im eigenen Kopf angesprochen hatten. Denn inzwischen hat sich das Genre gewandelt. Die Horrorklassiker von heute sind die Kino-Dokumentarfilme wie etwa "An Inconvenient Truth" von Nobelpreisträger Al Gore oder "The Oil Crash" von Basil Gelpke und Ray McCormack (Zürcher Filmpreis 2006). Diese Filme können einen (sofern man empfänglich ist für Realitäten) weit nachhaltiger in Angst versetzen. Aber anders als bei Frankensteins Erfindung, sind wir gegenüber dem realen Schrecken nicht absolut machtlos. Denn es gibt ein Gegenmittel, vielleicht das einzige: die Kreativität. Sie bedeutet im Grunde nicht anderes als Umdenken, und diesem sind – zum Beispiel im Kampf gegen den aktuellen Ölhorror – weder individuell noch gesellschaftlich Grenzen gesetzt. Den grossen Dokumentarfilmen (u. a.) sei dank.

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